Praxis für analytische Kinder- und Jugendpsychotherapie

Analytische Jugendpsychotherapie

Ausdruck finden, wo Worte fehlen

In der analytischen Kinder- und Jugendpsychotherapie geht es darum, tiefere seelische Prozesse zu erkennen, zu verstehen und in einem sicheren therapeutischen Rahmen zu bearbeiten.

Die Behandlung bedeutet:

  • Symptome entschlüsseln

  • Biographische Zusammenhänge verstehen

  • Traumatisches verarbeiten

Kinder und Jugendliche drücken ihre seelischen Zustände oft nicht primär über Sprache aus, sondern über andere, symbolische Ausdrucksformen. Daher spielt in der Therapie nicht nur das gesprochene Wort, sondern jede Form der Symbolsprache eine zentrale Rolle.

Solche symbolischen Ausdruckswege können sein:

  • Therapeutisches Sandspiel,

  • Gestalten mit Tonerde,

  • Arbeiten mit Sprühfarben auf Leinwand,

  • Zeichnen und Malen,

  • Rollenspiele beim Verkleiden,

  • Handwerkliches Tun mit Holz, Hammer und Säge,

  • Brettspiele, in denen Themen wie Macht, Ohnmacht, Kooperation und Ausgrenzung erlebbar werden,

  • oder sogar unerwartete Medien wie das Dartspiel oder Armbrustschießen, in denen sich innere Anspannungen, Zielgerichtetheit oder Affekte auf symbolische Weise äußern können.

All diese Tätigkeiten geben Einblick in das emotionale Erleben des Kindes – sie sind „Sprachen“, in denen sich Beziehung, Bedürftigkeit, Wut, Angst oder Freude zeigen.

Beziehung als heilender Raum

Konfliktarbeit in der analytischen Therapie bedeutet immer auch Bewusstseinsarbeit durch Beziehungserleben.
Im geschützten Rahmen der therapeutischen Beziehung entsteht die Möglichkeit, alte Muster zu erkennen, emotionale Erfahrungen neu zu bewerten und innere Konflikte zu verarbeiten – nicht belehrend, sondern im gemeinsamen, oft auch wortlosen, Erleben.

Diese Form der Psychotherapie ist keine schnelle Lösung, sondern ein behutsamer Prozess, der dem Kind oder Jugendlichen hilft, sich selbst besser zu verstehen – und neue Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft erarbeitet.

Meine beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen

Berufliche Erfahrungsbereiche

·         Pädagogische Lehrtätigkeit an der Fachschule für Sozialpädagogik

·         Psychiatrische Erfahrung in der stationären Akutpsychiatrie

sowie in der ambulanten Rehabilitation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

·         Therapeutische Tätigkeit an der Psychiatrischen Ambulanz der Universität Ulm

·         Supervisionstätigkeit an der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Ulm

·         Supervision im psychosozialen Bereich: Therapiebereich des Caritasverbandes Ulm

·         Langjährige Erfahrung in Kunsttherapie

Weiterbildungen in:

o    Familientherapie

o    Paartherapie

o    Psychodrama

o    Traumatherapie

Seit 1986 tätig als niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis.

Zulassung durch alle gesetzlichen Krankenkassen und Privatversicherungen.

Aufnahmemodus – So beginnt der therapeutische Weg

In den angebotenen Sprechstunden berichten die Eltern, Kinder, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen selbst über die bestehenden Schwierigkeiten, Symptome oder Belastungen.

Bereits ab dem ersten Moment entsteht eine persönliche Begegnung, die den zwischenmenschlichen Kontakt spürbar macht.
Wie es eine Jugendliche einmal formulierte : „Mal schauen, ob's passt.“

Mögliche Behandlungsformen:

  • Akutbehandlung
    Bei dringendem Bedarf kann kurzfristig eine akute Krisenintervention mit bis zu 12 Sitzungen eingeleitet werden.

  • Kurzzeittherapie
    Daran kann sich eine Kurzzeitbehandlung mit weiteren 12 Sitzungen anschließen.
    Zusätzlich finden 3 Stunden begleitende Elternarbeit statt.

  • Langzeittherapie
    Bei komplexeren oder tieferliegenden Konflikten kann eine Langzeitbehandlung beantragt werden. Auch hier ist begleitende Elternarbeit ein fester Bestandteil.

Elternarbeit:

Elternarbeit wird grundsätzlich und kontinuierlich als begleitende Unterstützung angeboten – sie ist integraler Bestandteil des therapeutischen Prozesses,

"Das Wort stirbt, wenn wir es nicht mit anderen teilen."

Tschingis Aitmatow

Die meistgestellten Fragen


Telefonisch während der täglich angebotenen Telefonsprechzeit

Oder jederzeit über eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter


Erreichbarkeit:
Die Praxis ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, insbesondere für Schüler*innen. Haltestelle Willy-Brandt-Platz (Buslinien 1,4,7 und 15)

Parkmöglichkeiten befinden sich im Parkhaus Rosengasse (ca. 5 Minuten Fußweg zur Praxis). Rund um die Praxis ist die Parksituation eher schweirig. Bitte planen Sie das ein.


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